Gareth Bale könnte alle Transferrekorde brechen

Real Madrid scheut keine Mühen im Werben um Gareth Bale. Nachdem laut englischen Medienberichten 100 Millionen Euro plus ein Wunschspieler zum Tausch von den Königlichen geboten wurden, könnten die Tottenham Hotspur schwach werden und das walisische Supertalent ziehen lassen.

Gareth Bale vom englischen Erstligisten Tottenham Hotspur gilt als eines der gefragtesten Talente in der Premier League. Der Waliser wird schon seit Wochen von Real Madrid umworben. Jetzt könnte Luca Modric als Zünglein an der Waage im Transfer-Poker um den 24-Jährigen fungieren. Nachdem die Medien berichteten, Real sei bereit 100 Millionen Euro plus einen Spieler für Bale zu bieten, könnten die Londoner schwach werden. Modric wäre dabei als Rückkehrer laut „The Times“ die erste Wahl der Spurs.

Der Kroate war erst 2012 von Tottenham nach Madrid gewechselt, wo er sich einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze im Mittelfeld ausgesetzt sah. Jetzt hat Real mit dem Asier Illaramendi von Real Sociedad für 40 Millionen einen weiteren Hochkaräter in die spanische Hauptstadt gelotst, der ebenfalls auf Modrics Position spielt. Der Kroate wurde allerdings zuletzt mit einem Wechsel für 29 Millionen Euro zu Manchester United in Verbindung gebracht. Weil Tottenham bei Zustandekommen des Bale-Deals ihn aber unbedingt haben möchte, ist eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte jetzt ebenfalls ein Thema für den 27-Jährigen.

Da die Spurs nächste Saison international spielen, wollen sie im Falle eines Abgangs ihres Supertalents mit Modric die entstehende Lücke im Mittelfeld schließen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Zudem stehen angeblich noch Zahlungen aus dem Transfer des Kroaten vom Vorjahr aus, die sich Madrid dann einsparen könnte.

Erfüllt Real die Forderungen von Tottenham, würde der teuerste Wechsel der Fußballgeschichte zusammenkommen. Bei einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro ein Rekordtransfer, der selbst die 94 Millionen Euro, die Real 2009 an ManU für Cristiano Ronaldo überwies, alt aus sehen ließe. Angeblich sollen die Madrilenen Bale sogar auf eine Gehaltsstufe mit CR7 stellen und ihm um die 10 Millionen Euro Jahressalär geboten haben. Die Frage ist, ob ein einzelner Spieler so viel Wert sein kann. Vor allem, weil bei Fußballprofis das Verletzungsrisiko enorm hoch ist. So kann ein Mega-Transfer dieser Art auch schnell zur größten Fehlinvestition aller Zeiten werden.

Warum Real wieder mit aller Gewalt versucht, einen der Besten zu sich zu holen, ist offensichtlich. Nachdem Liga-Konkurrent FC Barcelona den Brasilianer Neymar verpflichtet hat, will man dem Erzfeind in der Liga in nichts nachstehen. Zudem hat sich der spanische Hauptstadtklub den Gewinn der Champions League groß auf die Fahnen geschrieben. Der letzte Titel in der Königsklasse liegt bereits elf Jahre zurück.

Tottenham hat sich in der vergangenen Saison unter die besten fünf Vereine der Premier League gespielt und wird jetzt international in der Europa League mitmischen. Der Londoner Klub will in der kommenden Spielzeit den großen Coup landen und sich einen Platz für die Königsklasse sichern. Die Premier League Wetten auf der Homepage von bet365 geben darüber Aufschluss, wie die Chancen der Spurs in der Saison 2013/14 aussehen. Weiter Informationen zu Fußball Quoten finden Sie hier.

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